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Für wen ist Homöopathie gefährlich?

Wirkstoff oder Information

Was spricht gegen Homöopathie? Dass in den kleinen Zuckerkügelchen keine Wirkstoffe drin sind. Das kann ja nichts bringen. Ist geradezu gefährlich, sich soetwas einzuwerfen. Oder nicht? Das habe ich früher auch mal gedacht. Bis ich ein Praktikum auf einem Ziegenhof machte und erlebte, wie die Bäuerin eine vom Tierarzt totgesagte Ziege mit diesen kleinen Zuckerkügelchen rettete. Offenbar hatte sich im Heuballen eine giftige Pflanze versteckt, die Ziege hat sie gefressen und stand mit Schaum vorm Maul völlig apathisch im Stall. Der gerufene Tierarzt meinte: "Dieser Ziege können wir nicht mehr helfen." Die Bäuerin dachte, falsch machen kann ich dann auch nichts mehr und schob dem Tier ihr Mittelchen ins Maul. Zwei Tage später war die Ziege wieder fit. Eine Ziege, die nicht weiß, was ein Placeboeffekt ist und was Globuli sind. Diese Ziege wird von den Dingern gesund, in denen nichts drin ist. Wie geht das denn?

Das funktioniert, weil es verschiedene Ebenen gibt, auf denen sich Krankheit und Heilung abspielen. Wir haben die physische Ebene, unseren Körper, und wir haben die feinstoffliche, energetische Ebene. Die physische Ebene, die grobstoffliche, reagiert auf Wirkstoffe, auf das Grobe. Die feinstoffliche Ebene auf Information und eben die ist in den Kügelchen enthalten. Die übertragene Information gibt einen Impuls zur Selbstheilung. Das funktioniert nicht nur mit Homöopathie, das funktioniert mit Geistheilung, mit Bachblüten, mit Symbolkarten und solchen Dingen, die für alle, die damit noch nie zu tun hatten, völlig absurd klingen.

Und weil die Funkitionsweisen so völlig unterschiedlich sind, deshalb ist auch die Frage so unsinnig, ob homöopathische Mittel böse Keime töten. So wie es Antibiotika tun. Anti heißt gegen und Bios ist das Leben. Antibiotika sind also gegen das Leben, sie töten. Und dabei können sie oft nicht unterscheiden, ob sie die schlechten oder auch die guten Bakterien vernichten. Und schon haben wir den Salat, weil unsere Darmflora aus dem Gleichgewicht rutscht und die ist nicht nur dazu da, unsere Speisen zu verdauen, sondern sie ist auch wichtig fürs Immunsystem.

Globuli töten keine Bakterien. Wie schon gesagt, gibt die enthaltene Information einen Impuls, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Und die Darmflora darf bleiben, wie sie ist. Globuli haben deshalb auch keine Nebenwirkungen. Sie lösen manchmal eine sogenannte Erstverschlimmerung aus. Positiver formuliert kann man auch Heilreiz sagen. Wenn du das nach einer Behandlung erlebst, dann freu dich, denn dein Körper spricht wieder mit dir. Am nächsten Tag sollte es dir wieder besser gehen.

Ich selbst bin kein Homöopath, aber ein paar Mittelchen habe ich in meiner Hausapotheke. Auch ein paar Schüsslersalze und Bachblüten. So kann ich mir schnell selbst helfen, ohne Pillen und ihre Nebenwirkungen.

Wenn du davon überzeugt bist, dass dir Globuli nicht helfen können, dann lass die Finger davon. Dann bist du im Widerstand gegen die Information. Das ist nicht hilfreich. Geh zum Arzt und lass dir so helfen, wie du es für richtig hältst. Denn die innere Einstellung ist wichtig für den Heilungsprozess.

Die Schulmedizin hat ihre Berechtigung, die Homöopathie auch. Beide gegeneinander auszuspielen und die alternative Behandlungsmöglichkeit abzuschaffen, sehe ich als Entmündigung der Bürger. Uns wird die Wahlfreiheit genommen. Und zwar nicht, um uns vor Schlimmem zu bewahren. Es lohnt sich die Frage zu stellen, wem es nützt. Da fällt mir nur die Pharmaindustrie ein, die nicht nur an den Pillen gegen ein bestimmtes Krankheitssymptom verdient, sondern vor allem auch an den Pillen gegen die Nebenwirkungen und an den Pillen gegen die Nebenwirkungen dieser Pillen und so weiter. Medikamentennebenwirkungen gelten inzwischen als dritthäufigste Todesursache.

Es geht also darum, ein paar wenige Leute immer reicher zu machen und dafür muss die Masse in Krankheit gehalten werden. Da können Gesundheitsprogramme der Krankenkassen nur kleine Feigenblätter sein.